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Der „persönliche Beirat“, was ist das eigentlich? Ein Interview.

Fred Lorenz - Business Advice - Persönlicher Beirat

Interview zum Thema Beirat

Sie bieten als Service den “persönlichen Beirat” an, was ist ein persönlicher Beirat?

Beiräte können in einer Gesellschaft (GmbH) eingerichtet werden. Das geschieht meistens, wenn die Geschäftsanteile von verschiedenen Parteien gehalten werden. Bei Einzelunternehmen bzw. bei GmbHs, die nur dem Unternehmer gehören, ist das oft nicht der Fall.

Da fehlt dann häufig der Austausch mit Menschen, die das Unternehmen mit dem nötigen Abstand betrachten können und sich im Geschäftsleben gut auskennen.
Hier setzt mein Service an. Unternehmer, die über keinen Beirat verfügen, können mich als ihren „persönlichen Beirat“ nutzen. Das heißt, dass sie alle Themen, die sie normalerweise mit einem Beirat behandeln würden, mit mir besprechen können. Sei es in guten Zeiten: Wachstum oder Internationalisierung, oder in schlechten Zeiten: Sanierung und Umstrukturierung.
Genau wie ein Beirat treffe nicht ich die Entscheidungen, sondern bringe durch qualifizierte Fragen und Hinweise aus dem Markt  den Unternehmer dazu, selbst den richtigen Weg zu finden. Dieser erschließt sich für den Unternehmer nach einer “persönlichen Beiratssitzung” klarer , weil der Unternehmer sich nun sicher fühlt, alle relevanten Aspekte beleuchtet zu haben.

Wie läuft denn eine solche “persönliche Beiratssitzung” ab?

Ganz nach Wunsch. Meist treffe ich mich mit dem Unternehmer in seinen Räumen und wir erläutern ohne Zeitdruck gemeinsam die relevanten Themen. Manchmal werden aber auch andere Beteiligte wie Mitarbeiter oder Familienmitglieder dazu geladen und wir machen im größeren Kreis die schwierigen Punkte für alle verständlich deutlich, um dann eine gemeinsame Entscheidung zu treffen.

Was sind denn so typische Themen, die mit Ihnen besprochen werden?

Im Grunde gibt es zwei Bereiche:  zum einen Wachstum und neue Märkte, zum anderen Sanierung und Restrukturierung.                Das sind die Themen, die gerne mit einem erfahrenen Berater besprochen werden. Aber es gibt immer mehr Unternehmer, die einen solchen “persönlichen Beirat” gern als festen Termin einmal im Quartal oder alle sechs Wochen einrichten möchten. Denn manchmal werden potenzielle Probleme dann im Gespräch erkannt und können so im Vorfeld ausgeräumt, werden. Auf diese Weise wird Schaden abgewandt, der ohne das Gespräch entstanden wäre.

Ist so ein “persönlicher Beirat” nicht sehr teuer?

Nein! Meine Stundensätze liegen in dem Bereich, wie normale Anwälte und Steuerberater ihre Arbeit abrechnen. Und für die regelmäßigen “persönlichen Beiratssitzungen” biete ich eine faire Pauschale an.

Sind Ihnen nicht große Projekte lieber als diese kurzen Einsätze?

Natürlich ist ein Projekt, das über sechs Wochen geht, ein größerer Auftrag. Aber ganz ehrlich: mir machen diese kürzeren Einsätze mit “persönlichen Beiratssitzungen” immer sehr viel Spaß, weil ich sehe, wie schnell und nachhaltig ich helfen kann.

Dieser Service des “persönlichen Beirats” ist sicher nur etwas für größere Unternehmen?

Ganz im Gegenteil. Die wirklich Großen haben meist einen Beirat oder eine Gesellschafterversammlung, ein Gremium. Die kleinen Einzelunternehmer sind dagegen oft allein und können sehr davon profitieren, ihre Themen mit jemanden zu besprechen, der selbst schon „fast“ alles in der Praxis erlebt hat.

Was ist dann der Unterschied zwischen Ihrem “persönlichem Beirat” und einem Unternehmer Coach?

Es gibt zwar  einige Überschneidungen. Aber ganz anders als ein Coach, der zwar meist eine Ausbildung als Coach oder Systemdiagnostiker hat, aber im Geschäftsleben die Probleme nur durch die Geschichten seiner Klienten kennt, spreche ich vor dem Hintergrund meiner eigenen Erfahrung.

Wie kann man Sie denn nun erreichen?

Über das Kontaktformular oder rufen Sie mich doch einfach einmal unverbindlich an, ich freue mich.

Das Gespräch führte Angelika Willers

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